Wahlkreiskonferenz

Geschrieben von Peter am in Pressemitteilungen

SPD Meiderich startet in die Kommunalwahl

Die SPD in Meiderich hat die personellen Weichen für die anstehenden Kommunalwahlen im September gestellt. Die Wahlkreiskonferenz der SPD hat nun folgendes Team bestätigt: 

Die bisherige Bezirksbürgermeisterin Daniela Stürmann wird für den Rat der Stadt im Wahlkreis Untermeiderich kandidieren. Fraktionsvorsitzender Bruno Sagurna soll weiter den Wahlkreis Mittelmeiderich vertreten und die Verwaltungsfachangestellte beim Wasser und Schifffahrtsamt, Vanessa van Bösekoem bewirbt sich für den Bereich Obermeiderich. 

Das Team für die Bezirksvertretung wird angeführt von Peter Hoppe. Der frühere Bergmann bewirbt sich gleichzeitig für die Aufgabe als Bezirksbürgermeister. In der zukünftigen Fraktion sollen ihn Thyssen Betriebsrat Udo Winkler, der Rentner Wilfried Lehnen, Verwaltungsangestellte Tanja Hoppe sowie die Studenten Jan Scholtyssek und Mariss Haag unterstützen. 

Die Ortsvereinsvorsitzende Daniela Stürmann zeigt sich zufrieden. „Wir gehen mit einer guten Mannschaft ins Rennen. Wir bleiben bei unserer Linie jede Generation mit einem Kandidaten zu vertreten. Gemeinsam wollen wir auch weiter Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort sein.“

Solidarpakt Kommunalfinanzen

Geschrieben von Peter am in Pressemitteilungen

Bund und Land sollen den Kommunen mit finanziellem Rettungsschirm durch die Corona-Krise helfen und zugleich ihre Altschulden übernehmen, so der erklärte Wille einer gemeinsamen Resolution der Ratsfraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und HSV-Fraktion, die in der kommenden Ratssitzung am 15. Juni auf der Tagesordnung steht.

„In den vergangenen Jahren haben wir enorme Anstrengungen unternommen, um von dem hohen Schuldenberg der Stadt Duisburg runterzukommen. Rund 550 Millionen an Krediten konnten durch Sparen und kluge Politik abgetragen werden. Ebenso viele Millionen-Kredite stehen allerdings noch offen und die Corona-Krise wird erneut weitere Schulden produzieren. Damit wir als Stadt Duisburg endlich aus dem Schulden-Teufelskreis rauskommen, ist es zwingend erforderlich, dass Bund und Land die Kommunen finanziell entlasten, um so die kommunale Daseinsvorsorge in Zukunft zu sichern. Der aktuelle Vorschlag von Bundesfinanzminister Olaf Scholz geht in die richtige Richtung“, so Bruno Sagurna, Duisburger SPD-Ratsfraktionsvorsitzender.

Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, dem 70 Kommunen aus acht Bundesländern mit über 9 Millionen Einwohnern angehören, fordert also die große Mehrheit im Rat der Stadt Duisburg, die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Bund und Ländern dringend auf, unverzüglich konkrete Vereinbarungen über die Übernahme der kommunalen Altschulden durch Bund und Land mit den betroffenen Kommunen zu treffen und die kommunalen Unternehmen, wie die private Wirtschaft auch, bei den finanzwirtschaftlichen Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise (Rettungsschirme) einzubeziehen, so der Wortlaut der Resolution.

Die Begründung liefern die Ratsfraktionen unisono: „Politik bewährt sich vor Ort. Das hat sich in der Corona-Pandemie erneut bestätigt. Gerade weil die Kommunen die Entscheidungen von Bund und Land zuverlässig, glaubwürdig und engagiert umsetzen und kontrollieren, meistern Staat und Demokratie die Krise. Staat und demokratische Gesellschaft funktionieren in Deutschland in dieser Pandemie-Krise als weltweite Vorbilder. Damit das so bleibt, müssen Bund und Länder die Kommunen bei der kommunalen Daseinsvorsorge finanziell stärker als bisher unterstützen.“

Mit dem aktuell angekündigten großen Konjunkturpaket der Bundesregierung mit insgesamt 130 Milliarden Euro und einer Entlastung der Kommunen ist jetzt die Landesregierung gefragt, eine Lösung bei den Altschulden für die betroffenen Städte in Nordrhein-Westfalen zu finden. Die Kommunen insbesondere im Ruhrgebiet brauchen schnell eine langfristige Perspektive, die die Handlungsfähigkeit für die Zukunft garantiert.

Geschrieben von Peter am in Pressemitteilungen

Quelle: SPD Duisburg

-Langjähriger Ratsherr im Alter von 68 Jahren verstorben-

Die SPD-Ratsfraktion und der SPD-Unterbezirk Duisburg trauern um Ratsherr Herbert Eickmanns. Er verstarb am 19. Mai 2020 plötzlich und unerwartet im Alter von 68 Jahren.

Herbert Eickmanns gehörte der SPD 40 Jahre an. In seinem Ortsverein Bruckhausen, später Beeck/Bruckhausen, engagierte er sich in unterschiedlichen Funktionen, seit 1986 als Vorsitzender. Von 1994 bis zu seinem Tod war er Ratsherr für die Stadtteile Beeck und Bruckhausen und Mitglied der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg. Viele Jahre war er Mitglied des Fraktionsvorstandes, unter anderem als stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Sein politischer Schwerpunkt war eindeutig der Planungsbereich. Er war Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr und im Betriebsausschuss für das Immobilien-Management Duisburg. Vor seiner Ratstätigkeit war er zwischen 1989 und 1994 Mitglied der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck.

Die wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung Duisburgs lag Herbert Eickmanns besonders am Herzen. So setzte er sich als Mitglied des Aufsichtsrates der GEBAG für die Schaffung attraktiven Wohnraums für Familien und Alleinstehende ein. Außerdem war es ihm wichtig, mehr Gewerbe- und Büroflächen in Duisburg bereitzustellen, um hierdurch die wirtschaftliche Entwicklung voranzubringen und weitere Arbeitsplätze in unserer Stadt zu schaffen. Im Rahmen seiner Aufsichtsratstätigkeit für die Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU) machte sich Herbert Eickmanns insbesondere für die städtebauliche Aufwertung benachteiligter Stadtteile stark.

Der pensionierte kaufmännische Angestellte war seit 1970 Mitglied der IGBCE und engagierte sich, neben der Politik, aktiv in weiteren Vereinen. So war er Mitglied der AWO, im Kleingartenverein „Blühe immer“ und im Förderverein des Abtei-Gymnasiums. Für die Menschen in seinem Wahlkreis hatte Herbert Eickmanns stets ein offenes Ohr. Deshalb kamen sie mit ihren Sorgen und Nöten gerne zu ihm. Für seine Verdienste um das Gemeinwohl wurde er 2004 mit der Stadtplakette ausgezeichnet.

„Herbert Eickmanns hat sich stets für die sozialdemokratischen Grundwerte eingesetzt. Mit ihm verlieren wir einen guten Freund und langjährigen Weggefährten. Wir werden ihn alle sehr vermissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Angehörigen“, erklären die beiden stellvertretenden Parteivorsitzenden Sarah Philipp und Gisela Walsken sowie SPD-Fraktionschef Bruno Sagurna.